So weit weg wie möglich – Martin Spieß

12,00 

Roman, 208 Seiten, inkl. Downloadhörbuch

Beschreibung

Daniel steigt nach dem Krebs-Tod seines Vaters in ein Flugzeug nach New York, um in der Unübersichtlichkeit und Größe der Stadt unterzugehen und auch seinen Schmerz untergehen zu lassen. Er wohnt bei Father McIntyre, einem irischen Priester und altem Studienfreund seines Vaters, mit dem er immer wieder Gespräche führt: über Daniels Vater, über das Leben, über Gott, über Glauben. Und kaum dass Daniel in New York angekommen ist, lernt er die deutsche Studentin Dana kennen. Obwohl er den Zettel mit ihrer Telefonnummer wegwirft, weil er für menschlichen Kontakt keinen Raum hat, treffen sie sich zufällig wieder und es ist klar: Da ist etwas zwischen ihnen. Daniel, der immer noch um seinen Vater trauert, hat plötzlich zwei Menschen in seinem Leben, die ihm helfen, mit seinem Verlust fertig zu werden: Father McIntyre, mit dem er mal hilfreiche, mal nur wütend machende Gespräche führt und dabei mehr und mehr über seinen Vater lernt und Dana, die ihm mit ihrer Zuneigung den Glauben daran zurückgibt, dass es weitergeht. So weit weg wie möglich ist eine Geschichte über den Tod, das Leben und alles dazwischen. Über die Frage, wie wir es hinkriegen, mit all der Enttäuschung und dem Schmerz, der uns widerfährt, umzugehen. Darüber, wie wir Glück festhalten können, wenn es denn mal kommt. Über New Yorks Zauber und seine Poesie. Und über die Feststellung, dass wir am Ende nur eins mit dem Leben anstellen müssen: Es leben.

Martin Spieß wurde 1981 im Wendland geboren und wuchs dort in einem 350-Seelendorf auf. Als er acht Jahre alt war, schrieb er in sein Tagebuch: „Ja, man müsste Schriftsteller sein. Wie ich: Martin Spieß.“

Nach Schule, Zivildienst und Selbstfindung (zwei Wochen Studium der Politikwissenschaften, zwei Monate Schauspielschule) studierte er von 2003 bis 2008 an der Universität Hildesheim bei Hanns-Josef Ortheil und Stephan Porombka Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus.

Nach literarischen Beiträgen in Literaturzeitschriften und Anthologien erschien im Sommer 2010 im Birnbaum Verlag sein Debüt, die Novelle „So weit bin ich noch nicht“, ein Jahr später im selben Verlag der Kurzgeschichtenband „Weiter Weg“ und im Herbst 2014 sein erster Roman, der New-York-Roman „So weit weg wie möglich“.

2013 veröffentlichte er unter dem Namen Vorband sein erstes Indierock-Soloalbum „Vorband“, 2015 erschien der Nachfolger „Haschemitenfürst“.