Ich dreh mich lieber noch mal um und bin weit, weit weg – Martin Spieß

12,00 

Beschreibung

Der pensionierte Weihnachtsmann, der im Suff versinkt. Die Freundschaft, die mit einem Toten endet. Die Liebe, die gegen die Angst verliert. Die Frau, die ihren Vergewaltiger umbringt. Die Szenerien in Martin Spieß’ viertem Buch sind düster, die Umstände ungemütlich – und Hoff nung ist kaum vorhanden. Es sind wüste, wirre Welten in den Geschichten, die sich zwischen Revolver, Schwefelsäure und Schrotflinte, zwischen Tarnhose und maßgeschneidertem Anzug, zwischen Nazis, AfD und Pegida, zwischen Liebe und Hass abspielen. Die Menschen darin haben etwas verloren – und alles, was ihnen bleibt, ist der Versuch, trotz aller Widrigkeiten weiterzumachen.

»Ich lese Martin Spieß und entdecke plötzlich eine Liebe für etwas, das ich vorher nie mochte: Kurzgeschichten. Guter Stoff !« — André Pilz, Autor

»Ein großartiges Buch! Gerade auch deshalb, weil es Martin Spieß schafft, die kleinen Momente einzufangen. Jene Augenblicke, die unbemerkt unser Leben verändern.« — Sebastian Christ, Journalist und Autor

martin-spiess-pressebild-03Martin Spieß wurde 1981 im Wendland geboren und wuchs dort in einem 350-Seelendorf auf. Als er acht Jahre alt war, schrieb er in sein Tagebuch: „Ja, man müsste Schriftsteller sein. Wie ich: Martin Spieß.“

Nach Schule, Zivildienst und Selbstfindung (zwei Wochen Studium der Politikwissenschaften, zwei Monate Schauspielschule) studierte er von 2003 bis 2008 an der Universität Hildesheim bei Hanns-Josef Ortheil und Stephan Porombka Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus.

Nach literarischen Beiträgen in Literaturzeitschriften und Anthologien erschien im Sommer 2010 im Birnbaum Verlag sein Debüt, die Novelle „So weit bin ich noch nicht“, ein Jahr später im selben Verlag der Kurzgeschichtenband „Weiter Weg“ und im Herbst 2014 sein erster Roman, der New-York-Roman „So weit weg wie möglich“.

2013 veröffentlichte er unter dem Namen Vorband sein erstes Indierock-Soloalbum „Vorband“, 2015 erschien der Nachfolger „Haschemitenfürst“.